Der Mensch dahinter

Jan Finkhäuser - alles wissenswerte über mich

An dieser Stelle will ich mich mal ganz kurz vorstellen. Den Namen hat sicher jeder auf dieser Seite mitbekommen und was ich so hauptsächlich mache ist wohl auch kein Geheimnis mehr.

Geboren wurde ich in den 80er, genauer im September 83.

Wo ist nicht so wichtig, an meine Geburtstadt kann ich mich sowieso nicht erinnern.

Als Kind bin ich viel herumgekommen, Höfelhof, Augsburg, Aalen, Lilienthal, Bad Sooden Allendorf, gelandet bin ich schließlich in Göttingen.

 

Musikalisch bin ich direkt von Rolf Zuckowski zu Guns N'Roses und den Toten Hosen gesprungen. Dummerweise hatte ich mich kurz davor dafür entschieden Geige spielen zu wollen.

An der Geige habe ich von ca. 1988-1993 festgehalten, erst dann kam die Gitarre.

 

Mit der Gitarre habe ich mich allerdings erst nur halbherzig beschäftigt. 1994 ging es mit klassischem Unterricht los und nach dem ich bei zwei verschiedenen Lehrern keinen richtigen Spaß daran gefunden habe, hab ich auch nach knapp einem Jahr wieder aufgehört.

 

Die Rettung kam dann in Form der Pfadfinder, bei denen ich mir am Lagerfeuer Stück für Stück die wichtigsten Akkorde selber beigebracht habe. 1996 haben mir meine Eltern dann eine Westerngitarre, eine Lakewood D-14, unter den Weihnachtsbaum gelegt. Dann ging es auch wieder mit dem Unterricht los. Zuerst in der Musikschule in Bad Sooden Allendorf,  später dann mit der ersten E-Gitarre in der Musicfactory Eschwege bei Michael Murauer (Graf Zwirni / Maray April und viele mehr).

 

Mit der E-Gitarre kam dann auch schnell die erste Band - zunächst "Cat's Under Wheels" getauft, später dann "Radiosonics". Mit dieser Combo fing es 1999 noch ziemlich planlos an, keiner wollte singen, also haben wir die Schwester unseres Drummers für den Weihnachtssong-Wettbewerb der Musicfactory bemüht und eine zugegebenermaßen recht gruselige Last Christmas Version aufgenommen. Irgendwie traf die einen Nerv und wir bekamen einen Sonderpreis für Kreativität.

 

 

Die Radiosonics Jan / Gitarre - Schmidtchen / Drums - Nina / Vocals (hat eigentlich nie wirklich bei uns gesungen) - Michael / Bass (ist noch vor dem ersten Gig ausgestiegen. Rechts steht Thomas von der Musicfactory, der uns den Preis übergibt - ein Studiotag.


Die Band hielt sich bis ca. 2005 (wurde nie offiziell aufgelöst) und nach dem Versuch mit Nina eine Sängerin zu integrieren hab ich auch den Gesang übernommen.

 

Um das Jahr 2004 rum habe ich auch mit dem Irish Folk angefangen, zunächst nur für einen Abend in meiner damaligen Stammkneipe, das Kunterbunt, zusammen mit Thomas einem anderen Stammgast. Ich fand heraus, dass es in Bad Sooden Allendorf einen Irish Pub gibt und wir fingen an dort zu spielen und mehr Musiker zu integrieren. "Mary's Bards" waren geboren, benannt nach der Besitzerin des besagten Pubs.

Gemeinsam mit Hotti, Schmidtchen, Steffi und Thomas machte ich bis ca. 2007 die Pubs unsicher.

Dann zerschlug sich die Band und ich machte Solo als "Mary's Bard" weiter - bis heute.

 

In dieser Zeit eröffnete auch der Ratskeller in Bad Sooden Allendorf neu und wurde zum Mittelalterrestaurant. Die Idee lag natürlich nahe da auch Musik zu machen und ähnlich wie bei der Irish Folk Geschichte spielte ich dort zuerst mit Schmidtchen und Hotti, manchmal auch Steffi, später dann alleine.

 

2004 bin ich dann zum (erfolglosen) studieren nach Göttingen gezogen und habe mich da über diverse offene Bühnen (vor allem im Cafe Kreuzberg, aber auch im Nörgelbuff) in die hiesige Musikszene eingebracht.

Irgendwann im Jahr 2005 bin ich dann in Sebastian alias Fiedler Knauf reingelaufen und wir haben 2007 dann das deutschfolkduo Geplärr gegründet. Musikalische irgendwo zwischen der Folkmusik der 70er und 80er und Kunstlieder angesiedelt haben wir uns die Vertonung diverser Balladen von Goethe bis Ringelnatz verschrieben. Das Duo existiert zwar noch, ist aber derzeit eher inaktiv.

Geplärr im Januar 2009 auf dem Creole Weltmusik Wettbewerb in Bremen


2008 bin ich dann zu einem noch unbennanten Folkpunkprojekt gestoßen aus dem dann Paddy's Funeral werden sollte.  Mit dieser Band bin ich mittlerweile recht weit rumgekommen und wir haben ein paar schöne Platten produziert. Die alljährliche St.Patricksdayfeier im Exil Göttingen ist immer wieder mein persönliches Konzerthighlight im Jahr.

 

2009 habe ich dann angefangen bei der Blues'n'Boogieküche, einer Band mit Sessioncharakter, zu spielen. Mittlerweile gehöre ich zur Stammbesetzung zusammen mit vielen anderen professionellen Musikern aus dem Blues und Jazzbereich.

 

 

 

2010 habe ich dann das studieren (mittlerweile hatte ich in Kassel einen weiteren Versuch gestartet) komplett ad Acta gelegt und mich nur noch auf das musizieren konzentriert.

Ich fing eine Masterclass, das Professional Programm, bei der Modern Music School an. Unterrichtet wurde ich dort von diversen Profis, unter andern Florian Seyfarth, Uli Brodersen, Mr. Fastfinger Mika Tyyskä und Yannick Robert.

Mit dem Wissen fing ich dann an selber zu unterrichten, zunächst in Kassel, Hildesheim und Göttingen. Mittlerweile unterrichte ich hauptsächlich in Göttingen.

 

2011 gab es dann noch für eine kurze Zeit das Doom/Experimentalprojekt "Mutter Grotesque" welches allerdings von Paddy's Funeral "übernommen" wurde.

Seit 2015 geht es mit "Java Aromatique" allerdings wieder in eine ähnliche Richtung.

 

Das waren so die wichtigsten Punkte - ansonsten Koche ich noch gerne, gehe ab uns zu mal schwimmen und mache meinen Urlaub meist im Zelt. Eine Zeitlang hatte ich neben der Musik noch historische Darstellung als Hobby, allerdings hat sich das meist terminlich gebissen - die Woche könnte für mich ruhig zwei Enden haben!